Sprechstunden

2. Februar 2015 um 12:41 von Heike Petersen

War es nicht endlich wieder an der Zeit, bei meinem Deutschland-Trip den Freund und Mit-Autor in Stuttgart zu besuchen?

JA! – Unbedingt!

Viele Fragen stellten sich:
– Verkraftet Bernd eine 7-tätige Belagerung während seines Büroumzugs?
– Was läuft im Stuttgarter ‚Bollwerk‚?
– Kann ich ein leckeres Abo im ‚Zimt & Zucker‚ buchen?
– Kommen wir der Veröffentlichung unseres Romans in Print-Form näher? (Das ebook Paradiesundjenes gibt es seit einem Jahr, ist aber nicht für jede/n Interessierte/n die geeignete Darreichungsform unserer Buchstaben.)

Es gab also Einiges zu besprechen.
Und dann lese ich – etwas verschwommen schwarz auf weiß – an Bernds neuem Büro:
Es ist durchaus nichts Neues, dass Bernds aktive Stunden ganz anders ticken als meine; und da ich Urlaub hatte, würde ich zwischen 6:00 und 14:00 Uhr noch abwechselnd schlafen, Kaffee trinken, faulenzen und frühstücken.

Wann würden wir Zeit finden für ‚Text – Konzeption – Kommunikation, wenn ich erst NACH 14:00 Uhr zwei oder mehr Worte aneinander reihen kann?

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass Bernd sein berufliches Betätigungsfeld in mancherlei Hinsicht verlagert hat und seine kreativen Ideen, seine Netzwerkfähigkeiten und sein soziales Engagement ehrenamtlich dem Gebrüder Schmid Zentrum im Generationenhaus Heslach in Stuttgart zur Verfügung stellt.
Seine wohl gewählten Worte in gesprochener und geschriebener Form dienen der Öffentlichkeitsarbeit des Generationenhauses, den Bewohners, den zahlreichen Initiativgruppen und vielen anderen ehrenamtlichen Helfern im ‚Café NACHbarSCHAFFT‚.
Mit seiner offenen, interessierten, sensiblen Art nähert Bernd sich allen Themen und allen Menschen und hilft unkompliziert und umfassend.

Zum Glück gab es ausreichend Gelegenheiten für Gespräche und Austausch rund um ‚Paradiesundjenes‘ und über ‚Gott und die Welt‘.
Wir waren Tapas essen statt schwäbischer Maultaschen und wir waren im ‚Bollwerk‘, um einen interessanten Film zu sehen, der mir als mentale Einstimmung für eines meiner geplanten Projekte diente.

Obwohl wir davon ausgehen müssen, dass wir aufgrund mangelnder Bekanntheit in der Öffentlichkeit (noch) keine besondere Aufmerksamkeit erregen, fühlten wir uns in einer seltsamen Weise beobachtet.

 

 

 

 

 

Egal wo wir waren …

 

 

 

 

 

 

 

Die Zeit verflog.

 

Aus Sprechstunden wurden Sprechtage und – entgegen der verschwommenen ’schwarz-weiß‘ Aussichten am Beginn – gab es viele bunte anregende Momente im ‚Zimt & Zucker‘, die auf dieser Darstellung allerdings auch leicht verschwommen rüberkommen. :)

Herzlichen Dank, geschätzter Freund und Kollege, für Deine Gastfreundschaft und die Anregungen (z. B. Poís)

Möglicherweise sehen wir uns schon bald wieder … auf Mallorca.

5 Kommentare

Kommentare (5)

  1. Bernd, ich weiß, dass Du heute überhaupt keine Zeit hast, meinen öffentlichen Tagebuch-Eintrag zu besuchen/kommentieren. Das macht gar nichts! Mir war einfach danach (seltsame Redewendung), heute den Besuch bei Dir nachwirken zu lassen. Kümmere Dich an dieser Stelle gar nicht um mich (das hast Du in Stuttgart ausreichend getan) … sondern um Deine vielfältigen ehrenamtlichen Aufgaben.

  2. In der Tat, meine Sprechstunden finden seit einigen Tagen auf der Insel statt. Allerdings spreche ich hier mehr mit den Vertretern aus der Natur :-)

  3. Willkommen im Hier und Jetzt.
    Verstehe! Du möchtest kein Wort über die nahe Vergangenheit (meinen Besuch bei Dir) verlieren.

    • Nachdem Du ja bereits in aller Ausführlichkeit über Deine Zeit in Stuttgart erzählt hast, wäre jedes weitere Wort von mir zu viel des Guten :-))).
      Und außerdem brauche ich meine Worte für das, was ich hier und jetzt unbedingt zu Papier bringen möchte :-). Du weißt doch, es geht um meine ‚Schreiberei‘.

  4. Heute hatte ich keine Sprechstunde – und ich muss sagen, die Stille tat gut:

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