Rollenspiele

4. April 2013 um 7:49 von Bernd Lange

So bekamen wir also unsere Romanfiguren vom jeweils anderen aufs Auge gedrückt. Und weil wir’s ja schon mal von der Würze hatten: mit gutem Geschmack.

Wie sich herausgestellte, waren die biografischen Häppchen, die wir uns „aufgetischt“ hatten, sehr ansprechend.

Und nachdem wir – wie es sich für angehende Schriftsteller geziemt – in die Rolle unserer Protagonisten reinschlüpfen konnten, blieb nur noch eine Unsicherheit:
Wie werden die beiden, Isa Ketelsen und Gerald Benn, in der Folge miteinander auskommen?!

Es können ja schon mal Wetten darauf abgeschlossen werden.

3 Kommentare

Kommentare (3)

  1. Ich wette, die beiden verstehen sich genau so gut wie Bernd Lange und Heike Petersen … naja … nicht immer … ;)
    Es war (und ist) ein interessantes Projekt. Wir hatten uns auf etwas eingelassen, von dem keiner von uns beiden wusste, was als nächstes passieren wird. Klar war lediglich, dass am Ende eine geschlossene Geschichte rauskommen soll … die wir Verlagen anbieten möchten. Und da sind wir aktuell – im April 2013.

  2. Interessant, welche Assoziationen Bilder auslösen!

    Frage an mich

    „Heißt das, dass Ihr Euch ins Gehege gekommen seid?“

    Meine Antwort

    „Nee, im Gegenteil. Das Bild soll eine Metapher dafür sein, dass wir…“

    Promptes ins Wortfallen

    „Na ja, das sieht aber stark nach Revierverteidigung aus!“

    Ich durfte ausreden

    „Jetzt hatte wir jeweils für den anderen eine Romanfigur geformt. Dabei war uns natürlich wichtig, dass sie eine ganz eigene Persönlichkeit entwickeln – mit fest umrissenen Vorstellungen, mit klaren Einstellungen, wenn es in die Dialoge geht. Und diese den Romanfiguren eigenen Standpunkte mussten ja auch deutlich verteidigt werden. Wenn Du so willst, spiegelt sich in unserem Paradiesundjenes das wahre Leben wieder.“

    Skeptische Gegenfrage

    „Ja, und Ihr in Eurer Rolle?“

    Klare Antwort

    „Keine Platzhirschambitionen! Doch es gehörte auch zu unserem Verständnis: Das Ausreizen um die aussagestärksten Worte, wenn’s bei den Romanfiguren zur Sache ging.“

    Ein Hm

    „Also, ging’s bei Euch auch ins Eingemachte?“
    Ich gab mich geschlagen.

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