Missverständnisse | Paradiesundjenes

Missverständnisse

2. Mai 2013 um 13:18 von Bernd Lange

Mit dem Auftakt des privaten Briefwechsels zwischen Isa Ketelsen und Gerald Benn via E-Mail wurden Missverständnissen Tür und Tor geöffnet. Und damit hätten wir unseren Roman, bevor er so richtig begonnen hatte, auch schon gleich wieder beenden können.

Doch uns beide konnte nichts verschrecken. Und die beiden Romanfiguren lösten sie auf ihre ganz eigene Art, die den anderen schon mal in die Verzweiflung treiben konnten.

7 Kommentare

Kommentare (7)

  1. Mail von hep an bla 24.04.2011 Zitat:
    ‚Da bin ich aber froh, dass wir die Kurve gekriegt haben :-) Ja … zwischen Himmel und Hölle geht es ganz schön turbulent zu. Leider habe ich gerade so wenig Zeit öfter in dem Fahrstuhl hoch und runter zu fahren. Ich bin ja ’Emotions-Intensivistin’ … müssen Sie wissen.‘
    ————————————————————————-
    Ich mag es immer wieder betonen und hervorheben: Bernd und ich waren uns zu diesem Zeitpunkt noch nie persönlich begegnet, wir waren (und sind ;) sehr verschieden … und wir schrieben gemeinsam an einem Roman. Die besonderen und verständlichen Herausforderungen, die sich daraus ergaben, mussten wir erst kennen lernen.

    • Wir hatten bis dahin auch noch kein Wort am Telefon gesprochen. Wir kannten uns ausschließlich schriftlich … und per Sie.

      • Was aber nicht bedeutet, dass Missverständnisse ausgeschlossen sind, wenn man sich duzt und mündlich miteinander kommuniziert. ;)

        • Und außerdem:
          Vielleicht war ja gerade das das Geheimnis, warum es bei uns so flutschte – ob mit oder ohne Missverständisse/n.
          Der Roman sollte ja das wahre Leben widerspiegeln – so unser Ziel.

    • Ich hab‘ nachgeschaut: Dem ging eine Mail von bla an hep voraus, mit den Worten: „Ach Du lieber Herr Gesangverein, da hab‘ ich ja jetzt wohl einen ganzen Lawinenabgang losgetreten… liebe Frau Petersen, doch es ist alles im grünen Bereich.“
      Verwirrung-Stiften war schon immer meine Stärke :-)

  2. Zum Glück ist keiner von uns beiden stiften gegangen ;)
    Im Gegenteil! Ich zitiere mich:
    ‚Ich finde wir sind ein Spitzenteam. Wir haben in kurzer Zeit einen bunten Fächer improvisiert.‘ (Mail vom 19.04.2011)

  3. Apropos ‚bunter Fächer‘.
    Passend zu den seinerzeit bevorstehenden Tagen gab’s ein ‚ZuprOstern‘ an Frau Petersen:
    „Bleibt mir für heute noch ein schöner Gruß, verbunden mit den Wünschen für kunterbunte, ovalgewürfelte, sonnigstbeschienene Ostertage mit vielen Überraschungseiern und den üblichen traditionsgebräuchlichen Zeremonien.“ (Mail vom 21.04.2011)
    Mit der Idee von ‚Paradiesundjenes‘ hatten wir uns ja schon das größte Ei gelegt.

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