Emoticons und wahre Worte

28. Februar 2013 um 12:05 von Heike Petersen

(>_<)  autsch!
‚:-/
  sehr skeptisch
(ò_ó)
böse
(ó_ò) besorgt
:‘-(  weinen
#:o\:o/:o\:o/:o|| Totem-Pfahl

(Übersetzung zum aktuellen Dia-log)

 

Emoticons

Was haben wir früher ohne sie gemacht?

9 Kommentare

Kommentare (9)

  1. Unmissverständlich deutsch geschrieben – ist meine Antwort darauf.
    Emoticons?
    Mir stellen sich dabei ganz andere Fragen: Sind es sprachlose „Signal“-Worte aus der virtuellen Welt? Gehören sie inzwischen zum Interpunktieren von Sätzen wie die Buchstaben zum Wort? Oder mehr noch: Geben sie der deutschen Sprache eine nicht mehr wegzudenkende Ausdrucksfähigkeit?
    :()-? oder: u.A.w.g.

  2. Ich weiß immer noch nicht, ob es ein Emoticon für eine virtuelle Ohrfeige gibt. Wenn das tatsächlich noch fehlt, werde ich es erfinden. ;)

  3. Darf ich mich in euren trauten Dia-log mal einklinken? Ich finde, dem/der Erfinder/in der ersten Emoticons gebührt ein Denkmal. Die Idee, mit ein paar herkömmlichen Schriftzeichen einen ‚emotionalen Kontext‘ ;-) zum Geschriebenen zu signalisieren, ist vielleicht der Anfang einer Revolution des geschriebenen Wortes. Da wird sogar der Weg in die Zukunft denkbar als elegante Kehre in die Vergangenheit der alten Ägypter mit ihren Hieroglyphen. Wäre doch denkbar angesichts der Bilderflut, die namentlich in der Werbung mittlerweile die uneingeschränkte Dominanz über das geschriebene Wort erlangt hat. Und ich weiß, wovon ich rede… äh, schreibe!

    • Lieber Gregor,
      wir wissen beide, es bleibt der ewige Gelehrtenstreit von „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ vs. „Ein Wort spricht mehr als tausend Bilder“.
      Ich bleibe aus Erfahrung bei meiner These: Die Ausdruckskraft des Wortes kann kein noch so starkes Bild (resp. Zeichen) ersetzen.
      Mir geht’s ja dabei wie Dir: Was alles konnte ich schon in Worte kleiden, bei denen ein Bild blass geblieben wäre :-))) (um in diesem Falle mit einem Emoticon statt eines Punktes zu enden)

      • Hallo Gregor, ich finde die Emoticons mittlerweile unentbehrlich, auch wenn ich nur über einen begrenzten ‚Schatz‘ verfüge.
        Welche Bedeutung ein Zeichen erlangt hat, das früher wenig Beachtung fand; wenn es Emotionen hätte, würde es heutzutage jubeln! ;)

      • Lieber Bernd,
        für mich haben Bilder einen sehr starken Ausdruck (selbstverständlich bedingt). Vielleicht bin ich darum auch ein größerer Kino-Fan als Du? Wenn wir uns das nächste Mal sehen, werden wir uns was von Almodóvar anschauen. Seine bewegenden Bilder schätzt Du ja … :)

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