Kapitel 5 – ausgesprochen stimmig

“bla und hep mit Stimme“
Mit dieser Uraufführung begann nicht nur im Roman, sondern auch zwischen uns ein neues Kapitel.

Neben dem bereits bewährten Schriftverkehr in unseren Mailboxen fanden auch mehr und mehr geskypte Korrespondenzen statt. Und damit konnten auch keine Unstimmigkeiten mehr im virtuellen Raum stehen bleiben:

hep – Lieber Herr Lange, sehr angenehm … Sie heute stimmlich kennen gelernt zu haben :-) und wir konnten ja in unserem ’kurzen und knappen Telefonat’ alle Unklarheiten beseitigen ;-)))))

bla – Ich bin dankbar, unser Gespräch wie gestern mit Ihnen erlebt zu dürfen gehabt zu haben.

Geschriebenes blieb noch weiterhin verwirrend:

hep – Ihnen scheint es die (korrekte) Sprache verschlagen zu haben ;-) Ich habe ja keine Ahnung … aber da scheint etwas durcheinandergeratenzuseinworden ;-)

Doch auch das klärte sich auf:

bla – Übrigens: Durcheinandergeratenzuseinworden ist mir eigentlich nix: ’erlebt zu dürfen gehabt zu haben’ ist nach der deutschen Grammatik die plusquamperfekte Präsens in Futur II, die auf dem Präteritum aufbaut. Ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken :-)))

Alles klar? Alles klar!

Ganz im Gegenteil dazu ging es im Literaturforum resp. dem Kapitel 5 im ’Paradiesundjenes’ sehr viel chaotischer zu. Nachdem Isa Ketelsen die Foristi zu neuen literarischen Reaktionen zur ’Todesursache unbekannt’ animierte, kamen fast schon grausame Ergebnisse zustande. Es endete letztlich im panischen Hilferuf:

Am 14.05.2011 um 10:15:56 schrieb Hanspeter Thomsen
Re 43_Forum „Worte zwischen Himmel und Hölle“
A  u  f  h  ö  r  e  n   !!!

Dieser Aufforderung sind wir gefolgt: Im Roman hat sich Isa Ketelsen aus dem Forum verabschiedet:

Am 16.05.2011 um 01:07:54 schrieb Isa Ketelsen
Re 46_Forum „Worte zwischen Himmel und Hölle“
Was habe ich nur angerichtet …?
Sorry!
Daher werde ich nachts nicht mehr durch die Gänge geistern und Mitglieder oder Moderatoren aufschrecken mit unqualifizierten Ideen für ein gemeinsames Text-Experiment.

Die schriftlichen Abstimmungen unserer Arbeit hatten sich somit ab Mai 2011 zum größten Teil in die stimmliche Fernmündlichkeit verlagert.

Wir hatten uns auch außerhalb vom ‚Paradiesundjenes‘ viel zu erzählen … wie sich herausgestellt hatte. Bis wir uns allerdings das erste Mal live gegenüber standen (am Hamburger Flughafen), vergingen noch einige Monate der Arbeit und des Austausches in räumlicher Distanz.


Fortsetzung folgt hier …
Sage und schreibe … uns was im Web-log.