Gerald Benn – Event-Manager

Jetzt war ich am Zug, meinem Schreibkollegen Bernd Lange die Person näher vorzustellen, die er in Zukunft mit Leben erfüllen sollte.

Gerald Benn
Ein sehr besonderer Mensch, über den man sicher ganze Bücher schreiben könnte. An dieser Stelle werden aber lediglich ein paar Teile seiner Persönlichkeit skizziert, damit man sich ein Bild von dieser Person machen kann:
Gerald Benn ist ein Gentleman der „alten Schule“.
Er gibt sein Wort … und hält es.
Er liebt klassische Musik und seinen Hund „Leonardo da Vinci“ … und mit diesen beiden Begleitern beginnt er jeden Tag mediTIERend … sofern er zuhause weilt.
Wenn er beruflich in der Welt unterwegs ist, kümmert sich die treue Agnes, seine Haushälterin, um alles. Herr Benn skypt in diesen Fällen nach Möglichkeit täglich mit Agnes und „da Vinci“.
Herr Benn hat sich einen Namen gemacht als „Privat-Event-Manager“. Sein Hauptklientel sind wohlhabende (teils exzentrische) Menschen auf der ganzen Welt. Sein letzter Auftrag war die Gestaltung einer Unterwasser-Hochzeit, was auch ein Intensiv-Training mit einer der weiblichen Trauzeuginnen (wasserscheu!) beinhaltete, mit der er eine Woche lang ihren Einsatz bei der Zeremonie geübt hat. Diese Dame – Lisa – hat auch sein privates Herz berührt. Was daraus wird, wissen wir noch nicht.
Er ist ein diskreter Mensch, der aber gern auf eine dezente Art provoziert.
Die Allergie, die ihn plagt, behandelt er möglicherweise gerade erfolgreich mit schamanischer Hilfe …
Frau Benn ist ausgezogen.
Er fährt bei schönem Wetter leidenschaftlich gern mit seinem Motorradgespann durch die Gegend … natürlich mit „da Vinci“ im Beiwagen.
Nun möchte ich eines nicht verschweigen, was die Facetten dieses interessanten Menschen am besten darstellt:
Im vergangenen Sommer hat er (kostenlos) für ein mittelloses Liebespaar die Hochzeit im Garten seines Stadthauses ausgerichtet. Die Mehrzahl der weiblichen und männlichen Gäste waren Hunde. Das Paar, das getraut wurde und jetzt glücklich vereint an verschiedenen Plätzen des Ortes den Alltag verlebt, sind Paul und Karin, die man im deutschen Sprachgebrauch als „Penner“ bezeichnen würde.
Er schreibt vieles nieder (am liebsten handschriftlich), was sich in schön gebundenen Büchern in seinem etwas chaotischen Arbeitszimmer stapelt.
Im Internet besucht er diverse Foren, in denen sich Schreibende treffen. Dort ist er auf eine Isa Ketelsen aufmerksam geworden, die durch einen Beitrag im Forum „Worte zwischen Himmel und Hölle“ sein Interesse geweckt hat. Auf das, was sich zwischen diesen beiden Menschen entwickelt, können wir gespannt sein …

So sah er also aus – der theoretische Herr Benn.
Doch im praktischen Schreiben zeigte sich dann recht schnell: mehr Schein als Sein.

Alles konnte Gerald Benn nicht erfüllen, was er laut Kollegin Heike Petersen ausfüllen sollte. C’est la vie – auch im Roman.


Fortsetzung folgt hier …
Sage und schreibe … uns was im
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