Archiv der Kategorie Kata-log

Siehe da …

3. März 2015 um 19:11 von Bernd Lange

… jetzt ist mir doch irgendwie wahrhaftig doch noch dieses oder jenes von einem gewissen Paradies über den Weg gelaufen!

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Sprechstunden

2. Februar 2015 um 12:41 von Heike Petersen

War es nicht endlich wieder an der Zeit, bei meinem Deutschland-Trip den Freund und Mit-Autor in Stuttgart zu besuchen?

JA! – Unbedingt!

Viele Fragen stellten sich:
– Verkraftet Bernd eine 7-tätige Belagerung während seines Büroumzugs?
– Was läuft im Stuttgarter ‚Bollwerk‚?
– Kann ich ein leckeres Abo im ‚Zimt & Zucker‚ buchen?
– Kommen wir der Veröffentlichung unseres Romans in Print-Form näher? (Das ebook Paradiesundjenes gibt es seit einem Jahr, ist aber nicht für jede/n Interessierte/n die geeignete Darreichungsform unserer Buchstaben.)

Es gab also Einiges zu besprechen.
Und dann lese ich – etwas verschwommen schwarz auf weiß – an Bernds neuem Büro:
Es ist durchaus nichts Neues, dass Bernds aktive Stunden ganz anders ticken als meine; und da ich Urlaub hatte, würde ich zwischen 6:00 und 14:00 Uhr noch abwechselnd schlafen, Kaffee trinken, faulenzen und frühstücken.

Wann würden wir Zeit finden für ‚Text – Konzeption – Kommunikation, wenn ich erst NACH 14:00 Uhr zwei oder mehr Worte aneinander reihen kann?

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass Bernd sein berufliches Betätigungsfeld in mancherlei Hinsicht verlagert hat und seine kreativen Ideen, seine Netzwerkfähigkeiten und sein soziales Engagement ehrenamtlich dem Gebrüder Schmid Zentrum im Generationenhaus Heslach in Stuttgart zur Verfügung stellt.
Seine wohl gewählten Worte in gesprochener und geschriebener Form dienen der Öffentlichkeitsarbeit des Generationenhauses, den Bewohners, den zahlreichen Initiativgruppen und vielen anderen ehrenamtlichen Helfern im ‚Café NACHbarSCHAFFT‚.
Mit seiner offenen, interessierten, sensiblen Art nähert Bernd sich allen Themen und allen Menschen und hilft unkompliziert und umfassend.

Zum Glück gab es ausreichend Gelegenheiten für Gespräche und Austausch rund um ‚Paradiesundjenes‘ und über ‚Gott und die Welt‘.
Wir waren Tapas essen statt schwäbischer Maultaschen und wir waren im ‚Bollwerk‘, um einen interessanten Film zu sehen, der mir als mentale Einstimmung für eines meiner geplanten Projekte diente.

Obwohl wir davon ausgehen müssen, dass wir aufgrund mangelnder Bekanntheit in der Öffentlichkeit (noch) keine besondere Aufmerksamkeit erregen, fühlten wir uns in einer seltsamen Weise beobachtet.

 

 

 

 

 

Egal wo wir waren …

 

 

 

 

 

 

 

Die Zeit verflog.

 

Aus Sprechstunden wurden Sprechtage und – entgegen der verschwommenen ’schwarz-weiß‘ Aussichten am Beginn – gab es viele bunte anregende Momente im ‚Zimt & Zucker‘, die auf dieser Darstellung allerdings auch leicht verschwommen rüberkommen. :)

Herzlichen Dank, geschätzter Freund und Kollege, für Deine Gastfreundschaft und die Anregungen (z. B. Poís)

Möglicherweise sehen wir uns schon bald wieder … auf Mallorca.

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Auf den Spuren von Isa Ketelsen

29. März 2014 um 20:37 von Bernd Lange

Baelo Claudia ist überall. Isa Ketelsens Ausgrabungsstätte in Bolonia lässt grüßen: in Son Fornés nahe Montuïri auf Mallorca.

Da will man sich mal zurückziehen vom alltäglichen Wahnsinn im ‚Paradiesundjenes‘ … und dann stolpert einem das vor die Füße:

  
Was in Baelo Claudia im 2. Jahrhundert v. Chr. begann, nahm hier in Son Fornés bereits in der talayotischen Ära um 900 v. Chr. seinen Anfang. In Son Fornés gäb’s noch viel zu tun für Isa Ketelsen. Und auch Einstein hätte garantiert seine Freude.

Ich jedenfalls bin fündig geworden. Jetzt darf Isa Ketelsen übernehmen: http://www.sonfornes.mallorca.museum/

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Kleider machen Leute

20. März 2014 um 21:16 von Bernd Lange

Genau so wie ein nackter Titel nicht viel hergibt (siehe dort), blieben auch Adam und Eva, wie Gott sie schuf, ziemlich blass.

Und deshalb haben wir aus unseren ‚Paradiesvögeln‘ erst mit dem maßgeschneiderten Einkleiden Leute gemacht. Eines unserer ersten, noch unsortierten Schnittmuster sah übrigens so aus:

Isa Ketelsen
– charmant / Charme – Esprit ausstrahlend
– konsequent (zielorientiert)
– wirft nichts aus dem Ruder
– dynamisch – lebendig
– unermüdlich
– nicht resignierend
– offenherzig
– emotional
– intensiv erlebend
– nassforsch

Gerald Benn
– mit gewisser Grundtraurigkeit
– verschlossen gegenüber Frauen
– sehr kreativ
– höflich (charmant)
– bodenständig – geerdet
– sensibel
– weltoffen
– kritisch
– belesen

Und wie sich zeigte, wurden die beiden im Laufe der Schreib-Zeit immer wieder aus- und anders angezogen.
Bilder gibt’s keine – davon muss sich der Leser sich selber welche machen.

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Heute vor 3 Jahren – ein nackter Titel

19. März 2014 um 19:15 von Heike Petersen

 

Ich hatte das mobile Leben


eingetauscht gegen einen richtigen Arbeitsplatz,
von mir liebevoll ‚mein Schrei tisch‘ genannt –

und schrieb Bernd am 19. März 2011 um 2:36 Uhr:

„Ich habe tatsächlich noch keine Ahnung, wie wir gemeinsam das Alpha-Beet beackern werden. Ich weiß nur, dass ich Lust habe, mit Ihnen etwas auszusäen und zu sehen, was da wächst, und ich bin auch sicher, dass wir ein paradiesisches/jeniges Pflänzchen kultivieren können … muss ja kein Apfelbaum sein. Ich habe morgen (also heute) wohl etwas Zeit, aber ob der Startschuss fällt, kann ich nicht sagen. Ich werde die Inspirations-Taste gedrückt halten und schauen, was passiert.“

Der Startschuss fiel heute vor 3 Jahren um 17:28 Uhr:

„Lieber Herr Lange, ich habe mich einfach mal von unserem Buchverschicken und Ihrem wahllos herausgegriffenen Satz aus dem „Unfug“ inspirieren lassen und mir dazu etwas ausgedacht, was Sie in der Anlage vorfinden. Und nun???? Was passiert jetzt?????????


Meine allererste Idee für den improvisierten Start in das Abenteuer eines gemeinsamen Schreibprojektes haben wir verworfen. Die Geschichte, die wir stattdessen erfunden haben – der Roman um die Archäologin Isa Ketelsen und den Event-Manager Gerald Benn – füllt heute unser e-book Paradiesundjenes:

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Paradiesundjenes eBook-download

27. Februar 2014 um 12:11 von Bernd Lange

Neueröffnung!


Und somit hat unser „Paradiesundjenes“ das Licht der weltlichen Öffentlichkeit erblickt – zumindest in der virtuellen Welt.

Paradiesundjenes bei ebook:       Paradiesundjenes bei facebook:

 

Paradiesundjenes bei amazon:    hep im web:

  

Paradiesundjenes bei thalia:        bla im web:

  

Paradiesundjenes bei buch24:     Schreibt uns:

  

Paradiesundjenes bei bol:

 



Wenn Ihr unsere News im Web-log rechts oben abonniert, erfahrt Ihr es als Erste, wenn „Paradiesundjenes“ als gedrucktes Buch erscheint.

Und jetzt lassen wir die Korken knallen … oder noch besser …

              

jetzt machen wir ein Fass auf und feiern unser eBook!

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Unterwegs … in Wort … und Bild

12. Februar 2014 um 10:35 von Heike Petersen

Unsere Protagonisten haben es uns vorgemacht … oder wir ihnen?! Im Roman und im realen Leben wurde bis zum Schlusspunkt (Ausrufezeichen) viel gereist. Da war es nicht einfach, sich endlich das 1. Mal zu treffen.
Das galt für unsere Romanfiguren … wie für Bernd und mich.

***      ***      ***

 

 

Bernd machte sich auf nach Lissabon, um vor Ort den literarischen Spuren des ‚Nachtzugs nach Lissabon‘ zu folgen. Hin mit dem Flieger und in der Stadt per pedes. Authentisches konnte er nur mit viel Phantasie erahnen.


Ich saß im Nachtzug nach Marrakesch.

 

 

 

 

 

 

Natürlich wurde auch von unterwegs gearbeitet und kommuniziert:

Mein Paradiesundjenes-(Reise)-Büro war ein Internet-Café mit dem Charme eines Fleischerei-Fachgeschäftes.

Bernd strickte von der portugiesischen Hauptstadt aus weiter an unserem gemeinsamen Paar Isa Ketelsen und Gerald Benn.

 

 

 

 

 

Wenn wir postalisch anwesend waren, schickten wir uns Bücher.Bernd bekam von mir Prentice Mulford, der dann auch eine bescheidene Nebenrolle in unserem Roman einnahm.
Unser ganz persönlicher ‚Unfug des Lebens‘ ging soweit, dass Bernd in das Buch, mit dem er sich erkenntlich zeigte, eine Widmung an Isa Ketelsen schrieb.

Ich dankte und fragte zu Recht: „Glauben Sie, dass wir ‚Paradiesundjenes‘ geistig gesund überstehen werden…?“

Wir waren süchtig geworden und litten unter sehr deutlichen Entzugserscheinungen, wenn es nicht täglich etwas Neues gab im Paradiesundjenes.


Nebenher mussten auf beiden Seiten auch die Brötchen verdient werden.
Dafür hatte ich mir eine andalusische Backstube gesucht; Bernd schnitzte für den finanziellen Fortbestand seiner Schreib-Werkstatt an Themen wie beispielsweise ‚teilkristalline thermoplastische Konstruktionswerkstoffe auf Polypropylen-Basis‘.

Da war jede Ablenkung willkommen und eine so entzückende ohnehin:


Bernd flog nach Wien, um den zuckersüßen Enkelsohn willkommen zu heißen. Ein Gesicht wie ein Fotomodell – ganz wie der Großvater :-)
(Anm. des Großvaters: Wer so jeck ist, am 11.11.11 auf die Welt zu kommen)

 

Ich blieb in Andalusien, um die Party zu meinem 50. Geburtstag vorzubereiten und Geschenke auszupacken. Uneingeladen ‚greisten‘ die Geier *) über uns, was die Frage rechtfertigte:
Im besten Alter …  wofür ??????????????

*) (Anm. bla: nicht zu verwechseln mit „‚…geierten‘ die Greise…“)

 

Bevor es zu spät dafür werden könnte, schien der geeignete Moment gekommen, um unser ‚Verhältnis‘ in die 2. Person Singular umziehen zu lassen. Das frische ‚Du‘ konnten wir allerdings nicht mit BrüderSchwesterschaftstrinken besiegeln. Das 1. Treffen stand noch aus. Bernd konnte nicht zur Party kommen.

Die Monate vergingen. Wir arbeiteten besessen weiter.
Getreu unserem Motto:

Ich flog in meine erste Heimat, um mir den Kopf in Schleswig-Holstein abzukühlen. Bernd wurde eingeladen … und nun stand unsere 1. Verabredung:
27.02.2012 – Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel.

Ich war gut vorbereitet,
um Bernd gebührend zu empfangen.

 

 

 


2 Jahre – 1 Monat – 15 Tage – 30 Minuten
nachdem wir uns virtuell im ‚Texter-Paradise‘ vor die Füße gelaufen waren und Hunderte von E-Mails geschrieben hatten, konnten wir uns erstmalig die Worte *) reichen … 4 Tage lang …
*) (Kommentar von bla: … und da an der Ostsee, auch das Wasser)

 

 

 

Bis zum letzten Satz des Romans wurde noch gebastelt und fein geschliffen, und als ich im September 2012 zum Gegenbesuch in Stuttgart war, hatten wir den Balance-Akt ‚im Kasten‘:

 

 Das fertige Buch-Manuskript
Paradiesundjenes

 


Wie wahr, wie wahr: Unsere Protagonisten reisten ständig in der Weltgeschichte ‚rum – auf Inseln wie die Azoren, Isola del Giglio, Ko Samni in Thailand, nach Burkina Faso, und auch nach Oslo, Amsterdam, Paris… Verständlich, dass so mancher Kommunikationsfluss dabei ins Missverständliche führte.

Da war es angebracht, dass sich die Autoren beim Schreiben locker zurücklehnen können.

Es war ja schon schwierig genug, über rund 2.500 km Entfernung zwischen Tarifa und Stuttgart nicht den Anschluss unserer jeweils gewählten Worte zu verlieren. Das waren nicht immer paradiesische Zustände, und doch führten sie uns nicht jenseits von Gut und Böse.

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Auf der Schwelle in ein neues Jahr

18. Dezember 2013 um 16:39 von Bernd Lange

„Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann.“

(Jean Paul, deutscher Schriftsteller, 1763-1825)


„Die Erinnerung, sagt Jean Paul, ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können. Manchmal mag das zutreffen. Öfter ist die Erinnerung die einzige Hölle, in der wir schuldlos verdammt werden.“

(Arthur Schnitzler, österreichischer Dramatiker, 1862-1931)

 

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Reisen: Abenteuer für sich

22. November 2013 um 16:31 von Bernd Lange

Kam doch heute eine Geschichte von Heike auf meinen Bildschirm geflogen, bei deren darin beschriebenen Ereignissen ich Zeuge war, doch sie schon längst wieder verdrängt hatte:

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Was braucht ein Mensch morgens um 5 Uhr?
Ich favorisiere: ein gemütliches Bett, Ruhe und den weichen Körper meines Liebsten an meiner Seite.

Was ich persönlich nicht brauche, ist ein ’aufgewecktes’ Kerlchen am Check-in-Schalter des Stuttgarter Airports.

Ich fühlte mich gut präpariert – wenn auch müde –, als ich meine Boarding Card vom Online-Check-in (Platz 7 A) samt Ausweis auf den Tresen legte und meinen Koffer auf die Waage hob.
„Wo sind Ihre Reiseunterlagen?“
– ersetzte den Wunsch für einen ‚Guten Morgen’.
Da ich keine hatte, fiel meine Antwort entsprechend aus. Auch die Feststellung, dass ich irgendeine Buchungsbestätigung haben müsste, wurde von mir wahrheitsgemäß mit „Nein!“ beantwortet.
„Aber Sie haben doch irgendwas bekommen … eine Bestätigung per Mail …!!!!?“, war mehr eine Feststellung als eine Frage.

„Ja. Habe ich, aber die ist weit weg, wenn im weltweiten web überhaupt etwas weit weg sein kann.“
„Das geht so nicht!“, erfuhr ich und wurde allen Ernstes gefragt:
„Und was machen wir jetzt?“
„Das weiß ICH doch nicht!“ … sagte ich.
‚Der Typ nervt mich!!!!!’ … dachte ich.

Meine Bemerkung, dass ich bei airberlin-Flügen nie mehr als die jetzt vorgelegten Sachen benötigt habe, ermunterte ihn zu der schmerzlichen Wahrheit, die da lautete:
„Das hier ist aber nicht airberlin !!!!“
In diesem Moment ließ es sich nicht mehr verbergen: Er ist ein Klugscheißer und vielleicht Schlimmeres. Ich hielt es zu diesem Zeitpunkt unserer Unterredung nicht mehr für ausgeschlossen, dass es sich bei ihm um einen Vollidioten handelte. Mir fehlten zu dieser frühen Stunde alle erforderlichen geistigen Werkzeuge, um mich konkret mit der Analyse dieser gestörten Persönlichkeit zu beschäftigen.
ICH WOLLTE NUR MEINEN KOFFER LOSWERDEN!

Während ich wartete, dass er mich an seine Kollegen an den Schalter verweist, damit mein fatales Versäumnis geklärt werden konnte, hantierte er rum und ich bekam eine schulmeisterliche Zurechtweisung:
„Haben Sie die Buchungsbestätigung gelesen?“
„Nein!“
„Das hätten Sie müssen!! In Zeile XY steht, dass Sie die Bestätigung ausdrucken müssen! So geht das nicht!!! Was, wenn die Computer ausfallen??? Dann haben Sie NICHTS in der Hand!!! Das mag hier in Deutschland ja noch gehen, aber in Spanien … – wo ganz anders gearbeitet wird … also im Ernstfall … bla … bla … bla … !!!!!!“

‚Ich reise jetzt auf eigene Verantwortung’, wurde ich informiert. Meine Erklärung, dass ich es sogar gewohnt sei, auf eigene Verantwortung zu leben, fiel auf keinen fruchtbaren Boden.
Ich wartete noch immer auf eine konstruktive Idee seinerseits. Stattdessen hatte er während seines Vortrages mein Check-in erledigt, meinem Koffer einen Aufkleber verpasst und legte mir Ausweis und Bordkarte auf den Tresen.
Ich verstand gar nichts mehr und sah meinem Koffer hinterher, der nun seine Reise antrat – nach Rhodos/Griechenland.
Mein gebuchter Flug ging allerdings nach Jerez de la Frontera/Andalusien.

Dass der aufgeblasene Wichtigtuer für mich und meinen Koffer unterschiedliche Ziele gebucht hatte, stellte sich erst in Südspanien heraus … mit einem Blick auf das leere Gepäckband und auf den Aufkleber auf der Bordkarte.
Ein eigenverantwortlicher Fehler seinerseits?
Oder eine Lektion für mich?
Man wird es nie erfahren …

Mein Koffer unternahm eine Europa-Tour, die ihn noch an diverse interessante Ziele brachte.
Ich saß zu Hause, vermisste mein Laptop-Netzteil (ohne das ich nicht arbeiten konnte), … und ich dachte an die verderblichen leckeren Mitbringsel … die zwischen Rhodos und Jerez reisend ein munteres hochsommerliches Eigenleben entwickeln konnten.

© Heike Petersen                                   

Da sieht man mal, auf den Reisen durch unsere virtuelle Welt geht wirklich nichts verloren. Das gilt wohl auch für Koffer, die auf realen Irrwegen unterwegs sind.

Anders als mein Kopf, der ständig mit in Sackgassen endenden Verlusten zu kämpfen hat.

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Rückkehr in die Normalität?

13. September 2013 um 14:34 von Bernd Lange

Das wahre Leben hätte unser Roman nicht besser schreiben können!

Verkündete doch ein gewisser Gerald Benn für eine Zeitlang seinen Rückzug aus dem täglichen Geschehen
(hätte auch von einem ungewissen Bernd Lange sein können).

Das ließ dann eine ebenso gewisse Isa Ketelsen nicht ruhen, für unbestimmte Zeit ebenfalls Stille zu bewahren
(könnte auch von einer ebenso ungewissen Heike Petersen kommen).

Und jetzt?
Kaum ist der 12. September ‚rum, bringt sich dieser Gerald Benn wirklich wieder ins Gespräch

(mal sehen, was daraus wird?!).

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